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Frank's Homepage > Ausrüstung: Kameras |
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Was braucht man, um überhaupt mit
der Filmerei anzufangen? Na klar, die richtige
Kamera. Doch die Antwort
ist gar nicht so banal, wie es scheint: Man sollte erst einmal die
verschiedenen existierenden Kamera-Systeme gegenüberstellen und
herausfinden, welches sich am besten mit den eigenen Ansprüchen
(Qualität, Belastung des Geldbeutels...) deckt:
Analoge Systeme:
Auf VHS-C / S-VHS-C Kasetten passen um die 30-45 Minuten Video. Da diese im Vergleich zu VHS-Kassetten nur kleinere Abmessungen besitzen, von der Aufzeichnungstechnik aber gleich sind, sind Adapterkassetten am Markt, in die man (S)VHS-C Bänder einlegen und dann am "normalen" Videorecorder abspielen kann. Hi8 / Video 8 Kassetten sind noch etwas kleiner als obige, bieten aber Platz für bis zu 90 Minuten Video. Auf ihnen herrscht also eine "höhere Informationsdichte", weshalb es bei billigeren Kassetten öfters sogenannte Drop-Outs (kleine Zitterer, "Fischchen") im Bild geben kann. Will man seine teure Kamera (beim Schnitt) nicht überbeanspruchen, ist die Anschaffung eines zusätzlichen Hi8-Recorders unerläßlich. Bei nahezu allen Kameras kann der Aufnahmemodus SP/LP gewählt werden, wobei bei LP (LongPlay) die doppelte Menge Video auf ein Band paßt. Dies mindert aber die Bildqualität und sollte nur im Sonderfall eingesetzt werden. Bei Analogvideo kommt es außerdem sehr auf die Qualität des Videobandes an. Lieber etwas mehr Geld dafür ausgeben, als am falschen Ende zu sparen. Digitale Systeme: Bei diesen Systemen wird das Video in der Kamera digitalisiert und als Bitfolge auf das Band gebracht. Das Bild wird also (theoretisch) selbst nach Jahren und vielfachem Abspielen nicht schlechter, beim Überspielen ist die Kopie vom Orginal nicht zu unterscheiden. Digitalkameras besitzen beinahe Studioqualität. Es gibt zwei Systeme:
Bei den meisten Kameras findet man ein Bildstabilisierungssystem (z.B. Steady-Shot), welches das Zittern (vor allem im Telebereich) verringert. Den digitalen Lösungen sind hierbei die optischen Stabilisierungssysteme vorzuziehen, die mit Hilfe von beweglichen Prismen das Wackeln der Kamera ausgleichen. Oft wird mit Zoom-Faktoren jenseits der 100-fachen Vergrößerung geworben. Dies ist absolut überflüssig, da jenseits dem Faktor 20 nur noch digital gezoomt wird, also ein Pixel im Bild aufgebläht wird. Neue Bildinformation wird dann also nicht mehr gewonnen. Neuere Camcorder enthalten vielfältige Digitaleffekte (Solarisation, Titelgenerator, Negativ, Fotoaufnahme, längere Belichtung...), Infrarotempfindlichkeit mit Restlichtverstärker ("Nachtsichtgerät", "Nightshot"), oder Überblendeffekte (Fader...). Inwieweit dies wichtig ist, kommt auf den Anwendungszweck der Kamera an. Viele Effekte kann man jedoch bei der Nachbearbeitung in Ruhe hinzufügen. Links zu einigen Kameraherstellern: |